Jedes sechste Unternehmen hält New Work für „Firlefanz“
Worum es geht
Eine Bitkom-Umfrage unter 604 Unternehmen zeigt: New Work polarisiert. Während viele Firmen an flexibleren Modellen arbeiten, hält rund jedes sechste Unternehmen das Konzept für überflüssig – für „Firlefanz“.
Zahlen zur Studie
86 % aller Unternehmen sehen eine Notwendigkeit zur Modernisierung der Arbeitskultur.
75 % meinen, wer New Work ablehnt, könne im Wettbewerb nicht bestehen.
17 % sagen, sie hätten kein Budget für New Work.
Weitere 13 % sehen es nur als kurzlebigen Hype.
Was das bedeutet
Die Mehrheit versteht New Work als Reaktion auf Fachkräftemangel, veränderte Werte und den Wunsch nach flexibler Arbeit. Zugleich fehlt manchen Firmen Expertise oder Wille, diese Strukturen umzusetzen. Etwa 15 % fühlen sich dazu nicht in der Lage.
Reaktionen aus der Wirtschaft
Bitkom-Chef Rohleder warnt: Ohne Anpassung an moderne Arbeitsformen könnten Firmen im „War for Talent“ ins Hintertreffen geraten. New Work sieht er nicht als Modetrend, sondern als entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
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